Mastvieh

Agrilight B.V. verfügt über umfangreiches Wissens über Lichttechnik und die gezielte Anwendung von Stallbeleuchtung bei unterschiedlichen Tierarten. Beleuchtungsstärke, Lichtverteilung, Tageslänge und Lichtfarbe haben einen Einfluss auf das Tierwohlergehen und damit auf das Verhalten der Tiere. Ein richtiges Gleichgewicht zwischen diesen vier Faktoren hat einen positiven Einfluss auf die Tiere. Richtige und einheitliche Stallbeleuchtung trägt unter anderem zu einer besseren Gesundheit und Produktivität bei.

Wichtig für Sie zu wissen ist, dass unseren Empfehlungen über Stallbeleuchtung die folgenden Ausgangspunkte zugrunde liegen:
• wissenschaftliche Belege
• Tierwohlbefinden
• Nachhaltigkeit
• Erfahrungen aus der Praxis

Bei Mastvieh ist eine Beleuchtungsstärke von 150 bis 200 Lux nicht nötig. Fruchtbarkeit oder Milchleistung spielen hier schließlich keine Rolle. Es hat sich gezeigt, dass eine Beleuchtungsstärke von 80 bis 100 Lux ausreicht. Ein Lichtprogramm mit 16 Stunden Licht und 8 Stunden Dunkelheit ist jedoch auch für Mastvieh wichtig. So wie Milchkühe benötigt auch Mastvieh seine Nachtruhe.

Eine gute Beleuchtungsanlage sorgt neben guten Arbeitsbedingungen für optimale Farberkennung bei den Tieren. Darüber hinaus bewirkt eine richtige Beleuchtungsstärke, dass der Viehhalter mögliche Krankheiten früher erkennen kann. Außerdem stimuliert Beleuchtung das Wachstum der Tiere. Kurz gesagt: Ein gut durchdachtes Lichtprogramm trägt zum Wohlergehen Ihrer Tiere und zu einer höheren Produktion bei.

Natürlich ist es wichtig, dass das Beleuchtungssystem nachhaltig ist und sich für das Stallklima eignet.

Eine ungeeignete Beleuchtungsstärke oder ein ungeeignetes Lichtprogramm können Folgen für Gesundheit, Leistung oder Wohlergehen Ihrer Tiere haben. Lassen Sie sich daher immer beraten, bevor Sie Stallbeleuchtung anschaffen. In einem kostenlosen und unverbindlichen Lichtplan können wir Ihnen alle Vorteile einer richtigen und gut durchdachten Beleuchtung aufzeigen.

Tragende Sauen

Bei Sauen kann man mit guter Stallbeleuchtung die Rausche stimulieren. Sauen pflanzen sich nicht das ganze Jahr über fort. Vor Natur aus werden Sauen im Frühjahr rauschig. Dunkle und kurze Tage verlangsamen diesen Prozess.
Die kürzeren Tage im Jahr können mit Beleuchtung verlängert werden. Agrilight B.V. empfiehlt daher, 16 – 18 Stunden lang mindestens 150 Lux und danach 8 – 6 Stunden Dunkelheit anzuwenden.

Mit dieser Beleuchtungsstärke und diesem Lichtprogramm können Sie die beste Rauschezeite (Frühjahr) simulieren.

Abferkelstall

In einem Abferkelstall muss es 16 Stunden Licht und danach eine 8-stündige Dunkelphase geben. Hier soll das Ferkelwachstum stimuliert werden. Bei einer langen/längeren Lichtphase können die Ferkel öfter trinken, wodurch die Menge der aufgenommenen Milch steigt. Gute Stallbeleuchtung resultiert also in einem besseren Ferkelwachstum. Darüber hinaus vergrößert sie die Überlebenschancen der schwächeren Ferkel.

Neben dem oben genannten Lichtprogramm empfiehlt Agrilight B.V. eine Beleuchtungsstärke von durchschnittlich 100 bis 150 Lux. Dasselbe gilt für abgesetzte Ferkel und Mastschweine. Durch die Verlängerung der Tage bekommt jedes Tier, also auch jene, die weiter unten in der Rangordnung stehen, die Gelegenheit, zur Tränke oder zum Trog zu gehen.

Mastschweine

Untersuchungen haben nachgewiesen, dass Stallbeleuchtung wichtig ist, um die Futteraufnahme von Mastschweine zu erhöhen, wodurch die Tiere schneller das richtige Gewicht erreichen. Die richtige Beleuchtungsstärke hierfür beträgt 100 Lux. Darüber hinaus sorgt eine gute Beleuchtungsstärke dafür, dass der Viehhalter seine Arbeiten gut verrichten kann. Mit einer passenden Beleuchtungsstärke wird die Arbeit leichter und die Erkennung möglicher Krankheiten vereinfacht. Auch hier gilt ein Lichtprogramm von 16 Stunden Licht, gefolgt von 8 Stunden Dunkelheit.

Zuchtsauen

Obwohl die Anwesenheit des Ebers einen großen Einfluss auf Zuchtsauen hat, sind auch eine gute Beleuchtungsstärke und ein gutes Lichtprogramm sehr wichtig. Agrilight B.V. empfiehlt hier eine Beleuchtungsstärke von 150 Lux und ein Lichtprogramm mit 8 Stunden Licht, gefolgt von 16 Stunden Dunkelheit.

Deckstand

Verschiedene Untersuchungen haben ergeben, dass gute Beleuchtung im Deckstand die Rausche stimuliert und für einen guten Eisprung sorgt. Eine Beleuchtungsstärke von 200 bis 300 Lux ist in einem Deckstand kein überflüssiger Luxus. Dies ist nicht nur für die Schweine so, sondern auch für den Viehhalter. Mit guter Stallbeleuchtung wird die Arbeit leichter und die Erkennung möglicher Krankheiten vereinfacht. Das hier angewandte Lichtprogramm ist, so wie in den Abferkelbuchten, 16 Stunden Licht, gefolgt von 8 Stunden Dunkelheit.